Apple lässt die Arbeitsbedingungen bei seinen Auftragsfertigern überprüfen. Der Konzern erklärte in einer Aussendung, ein Team der US-Arbeitsrechtsorganisation Fair Labor Association (FLA) habe gestern mit der ersten Inspektion begonnen. Apple ist der FLA im Jänner beigetreten.
Den Anfang macht der weltgrößte Elektronikproduzent Foxconn und dessen Produktionsareal im chinesischen Shenzhen. Dort werden unter anderem das iPhone und das iPad hergestellt. Foxconn war mit einer Reihe von Selbstmorden seiner Mitarbeiter in die Schlagzeilen geraten. Erst vor kurzem hatte ein Bericht der „New York Times“ für weitere Aufregung über die Arbeitssituation bei Foxconn gesorgt.
Erster Bericht im März
Die FLA-Kontrolleure wollen laut Angaben Tausende Beschäftigte nach ihren Arbeits- und Lebensbedingungen befragen - angefangen von der Gesundheitsversorgung über die Sicherheit am Arbeitsplatz bis hin zur Bezahlung. Apple versicherte, die Kontrolleure bekämen freien Zugang zu Fabriken, firmeneigenen Unterkünften und Dokumenten. Das hätten die asiatischen Partner zugesagt. Die laufenden Inspektionen seien beispiellos in der Elektronikbranche, so Apple-Chef Tim Cook. Ein erster Bericht soll im März veröffentlicht werden.
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